Banner made by the students first stop Students on the way to the bootshouse Karin Draxl came to the boothouse Have a tee walking to the boot bey bey bey bey bey the ladies have choosen the speed boot much fun visit in the crocodile farm alligator under the water
walking in the farm
Veethama Thandabani in a dream Celebration of the 3rd Aniversari of the BINDU-ART-SCHOOL Birthday-cake 3 years Bindu-At-School Happy birthday good luck Subaih watch the see Subaih test the water and the waves Subaih jumps in the see
womens enjoy the see on the beach Students, Janet, Anamika and Ramachandran Subaih and Pichai The exhibition on the beach

BINDU-GEBURTSTAG

Februar 2008 - BINDU-GEBURTSTAG mit Karin Draxl


Ausflug der Bindu-Art-School StudentInnen


An Ihrem Geburtstag lud die Österreicherin Karin Draxl, die seit 3 Jahren in Chennai arbeitet, alle StudentInnen zu einem Tagesausflug in die historische Tempelstadt Mahabalipuram (www.mahabalipuram.co.in) ein.

Am Programm, das sich die StudenInnen selbst zusammengestellt hatten, stand eine Bootsfahrt, der Besuch einer Krokodilfarm, die Besichtigung der Tempelstadt, eine Ausstellung am Strand und die Feier zum 3-jährigen Bestehen der BINDU-ART-SCHOOL.

In Mahabalipuram leben viele Künstler, die in traditioneller Weise die lokalen Granitsteine u.a. in Götterfiguren oder in Tiere verwandeln.

Karin organisierte für diesen Tag einen Bus. Die StudenInnen malten ein Banner, welches vorne am Bus befestigt wurde. Dies verlieh unserer Reise einen offiziellen Charakter.


Bootshaus

Unser erster Stopp war das Bootshaus. Dort trafen wir auch die beiden Künstler Ramachandran und Anamika, die uns an diesem Tag begleiteten.

Nach einer kleinen Tee-Pause mieteten wir uns Boote, um für eine halbe Stunde den Fluss zu erkunden. Für ein paar StudentInnen war die Fahrt am Wasser ein ganz besonderes Erlebnis, es war schließlich die erste Bootsfahrt ihres Lebens.


Krokodil-Farm

Der 2. Halt am Weg nach Mahabalipuram brachte uns an eine Krokodilfarm, die mit über 500 Exemplaren verschiedenster Krokodil-Arten aufwartete. In der Farm wurden auch Schlangen gehalten, dies um ihnen Gift abzunehmen, das als Heil-Serum bei Schlangenbissen in Indien sehr gefragt ist.

Die StudentInnen spazierten begeistert durch die Anlage und beobachteten die Reptilien beim Schwimmen, Essen, Raufen und auch Schlafen.


Mittagessen

In Mahabalipuram angekommen suchten wir uns sogleich ein Restaurant, in dem die ganze Gruppe Platz finden konnte. Erst als wir uns schon niedergelassen hatten, bemerkten die Inhaber, dass es sich bei unserer Gruppe um Menschen handelt, die an Lepra erkrankt sind. Offiziell darf zwar keinem mit Lepra infizierten Menschen ein öffentlicher Raum verwehrt sein, die Wirklichkeit hingegen sieht leider allzu oft anders aus.

Für viele der Studentinnen war das Speisen in einem öffentlichen Lokal ein ungekanntes und wunderschönes Erlebnis. Um der Schmach, hinausgeworfen zu werden, zu entgehen, sehen die meisten selbstredend davon ab, öffentliche Lokalitäten zu besuchen. Zudem bestellten sich die Nicht-Vegetarier Huhn, was einem außergewöhnlichen, kulinarischen Ereignis entsprach, das sie sich zu Hause niemals leisten hätten leisten können.


Geburtstagsfeier 3 Jahre Bindu

Nach dem Mittagessen spazierten wir durch das Dorf, bewunderten die historischen Tempel mitsamt seinen in Stein gehauenen Götterfiguren. Danach suchten wir uns ein nettes schattiges Plätzchen im Grünen, um eine ruhige Siesta zu halten.

Nach der Rast und einer kurzen Ansprache wurde die BINDU-Geburtstagstorte, die die StudentInnen besorgt hatten, angeschnitten und gemeinsam gegessen.

Ausstellung am „Beach“
Die StudentInnen präsentierten ihre Arbeiten erstmals im öffentlichen Raum. Der Strand von Mahabalipuram schien dafür ideal, da sich hier viele Touristen aufhalten, die wiederum Zeit haben, sich die verschiedenen Bilder anzusehen.

Die vielen Menschen, die zufällig an der Ausstellung vorbei kamen, waren verwundert über diese auffällige und außergewöhnliche Aktion, bewunderten die Bilder, gaben Spenden, kauften Bilder und unterhielten sich auch mit den StudentInnen. Diese freuten sich sehr über den Kontakt zu den Menschen außerhalb der Leprakolonie, doch besonders über das Interesse an ihren Arbeiten.

Der Versuch, die Bilder im öffentlichen Raum zu zeigen, war also geglückt und wir waren mit dem Ergebnis richtig zufrieden.


Schwimmen

Einige der StudentInnen konnten es schon gar nicht mehr erwarten, das Meer zu spüren und sich von den Wellen berauschen zu lassen. Bekanntlich gehen indische Frauen mit Ihrer Kleidung schwimmen, die Herren hingegen mit unterschiedlichen Schwimm-Bekleidungen.

S. Subaih war vom Meer so begeistert, dass er seine Sprungtechniken ausfeilte und sich im Salto schlagen übte. Dass er dabei zumeist am Rücken landete, schien ihn nicht weiters zu stören.

Die Weite und das Rauschen des Meeres, sowie das bunte Treiben der vielen Menschen, die sich am Strand tummelten, schienen die StudentInnen am meisten zu beglücken.


Heimreise

Bevor wir die Fahrt zurück in die Kolonie antraten, gab es noch gegrillten Fisch und für die Vegetarier unter den StudenInnen gebackenes Gemüse. Schon nach wenigen Minuten Fahrt im Bus breitete sich Müdigkeit aus.

Zurück in der Distrikthauptstadt Chengelpattu wollten wir dann noch gemeinsam ein weiteres Restaurant besuchen, doch leider wurde uns der Eintritt in das Lokal verwehrt. Erst nach heftigen Diskussionen mit dem Besitzer und der Androhung, diese gesetzlich verbotene Diskriminierung der Polizei zu melden, wurde uns gestattet, das Lokal zu betreten.
Die StudenInnen verzichteten daraufhin aber auf einen Besuch in besagter Lokalität und entschieden sich für „Take-away“ Gerichte und zurück in der Kolonie schmausten wir dann gemeinsam.

Dieser unangenehme Vorfall signierte leider kein sehr schönes Ende unter die wunderbare Geschichte eines sehr schönen Tages. Die StudenInnen hingegen meinten, dass es nicht so schlimm sei, sie wären diesen Umgang ja ohnehin schon gewohnt.


Fish for some students Dagmar and Sundari wau Kumar eats fish Back home with the Bus Happy end Take away dinner for the students